Wellerbau |
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Der Lehmwellerbau ist insbesondere in den lößlehmreichen Landschaften verbreitet.
Große unverputzte Lehmscheunen und verputzte Lehmhäuser (denen man den Lehm meist
nicht ansieht) findet man im Sachsen in Sachsen-Anhalt, Thüringen, Ungarn, Italien,
Frankreich, England, Polen und (...?).
Der Lehm wird mit Stroh, Heidekraut oder anderen pflanzlichen faserigen Zusätzen zu "Misthaufenkonsistenz vermengt und zu einem "Wall" aufgeschichtet (zum Teil wird eine Schalung verwendet). Vom "Wall" wird nach entsprechender Trocknung mit einem scharfen Spaten überstehendes Material abgestochen. Die Fasern verleihen dem Bauwerk eine hohe Festigkeit und lange Lebensdauer. In Frankreich (Bretagne) sind Lehmwellerbauten bis ins 13. Jhd datiert. |
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